Erfolge
Was SAVE seit 2024 erreicht hat. Wo viele mitgewirkt haben, sagen wir das dazu: Wir beanspruchen Beiträge, keine Alleinurheberschaft.
Kipppunktforschung erreicht die Bundesregierung
Es begann mit einer E-Mail an das Team der damaligen Außenministerin Annalena Baerbock. Daraus wurden Treffen, für die wir die Forschung zu Planetary Commons, UN-Reform und Erdsystem-Kipppunkten in politische Empfehlungen übersetzt haben.
- Mai 2025: Vierstündiger Workshop mit Kipppunktforscher*innen für Mitarbeitende zweier Bundesministerien, mit Wissenschaft und Politik im Verhältnis 50:50 am Tisch.
- Herbst 2025: Kurz nach Erscheinen des Global Tipping Points Report 2025 brieften drei Leitautor*innen auf Initiative von SAVE über 40 Mitarbeitende von BMZ und GIZ. Das BMZ plante danach ein Folgeformat.
- Auswärtiges Amt: Briefing zu den Planetary Commons für das Team im Auswärtigen Amt.



Die erste Bundestagsdebatte zu Klimakipppunkten
Eine Woche nach Erscheinen des Global Tipping Points Report 2025 debattierte der Bundestag in einer Aktuellen Stunde erstmals über Klimakipppunkte. Alle demokratischen Fraktionen äußerten sich positiv zum Report. SAVE hatte sich über lange Zeit dafür eingesetzt, das Thema auf die parlamentarische Agenda zu bringen, gemeinsam mit vielen anderen Akteur*innen.
Ein direkter Draht in die EU-Kommission
- Treffen mit EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra in Brüssel und auf der COP30 in Belém, darunter ein sechsstündiger Arbeitstag in der Kommission.
- Ein zehnseitiges Policy-Memorandum mit Executive Brief für die DG CLIMA und das Kabinett Hoekstra zu sechs Regulierungsinstrumenten für den Umgang mit Erdsystem-Kipppunkten.
- Rund 100 konkrete Empfehlungen und Lektüren an Mitarbeitende der DG CLIMA.
- Bestätigte Folgetreffen und ein fortlaufender Dialog mit dem EU-Verhandlungsteam für die UN-Klimakonferenzen.



Auf den UN-Klimakonferenzen
- COP30, Belém: Side Events zu planetaren und sozialen Kipppunkten, Treffen mit dem COP30-Präsidenten. Nach einem Arbeitstreffen mit Prof. Tim Lenton und dem Team der COP30 Action Agenda flossen Kipppunkt-Ansätze in die Planung der Action Agenda ein.
- SB64, Bonn (Juni 2026): Teilnahme an einem offiziellen Treffen zur globalen ethischen Bestandsaufnahme mit dem COP30-Präsidenten und der CEO der COP30-Exekutivdirektion.
- Europäisches Parlament: Über CAN Europe nahmen wir an einem Treffen von Europaabgeordneten mit der kolumbianischen Regierung teil, die die erste Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen in Santa Marta (April 2026) vorbereitete.
- IGH-Gutachten: Wir unterstützen den Prozess um die Resolution der UN-Generalversammlung, die auf das Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs folgt.
Organisationen und Menschen, die mit uns wirksamer wurden
- PRÜF erreichte nach unserer Beratung das Ziel, die GFF-Studie effektiver zu nutzen; die Ministerpräsidenten von NRW und Baden-Württemberg stellten sich hinter ihre Forderungen.
- Der Nationale Risikogipfel von Scientists4Future gewann mit unserer Hilfe Johan Rockström als Speaker, dazu Ehrenamtliche, Medienpartner, Verbündete und Räume in Berlin.
- World Youth for Climate Justice, die wir beraten haben, wurden für ihre IGH-Kampagne mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.
- Funding vermittelt an nationaler-risiko-gipfel.de, MapOfChange.org und rightsroots.org.
- Vorbereitung von Maylis Roßberg auf die Maastricht Debate zur Europawahl 2024 und von Luisa Neubauer auf ihr Gespräch mit MdEP Peter Liese zum Emissionshandel.
- Persona-Briefings für MAPA-Aktivist*innen vor ihrem Treffen mit Minister Robert Habeck im Deutschen Pavillon der COP.

Unsere Methode funktioniert auch jenseits des Klimas
Nuklearwaffenpolitik: Aus unserer Kartierung des europäischen Feldes entstand ein Roundtable führender kritischer Wissenschaftler*innen aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Er tagt seit Juli 2026 alle sechs bis acht Wochen; die Teilnehmenden investieren zwischen den Sitzungen ihre eigene Zeit.
Klimafinanzierung: Im Oktober 2026 brachten wir IKI und ZUG mit Indigenen Partner*innen und Unterstützer*innen indigener Gemeinschaften in Brasilien zusammen und beraten beide zu ihrer Social-Media-Strategie.
KI-Governance: Wir verbinden KI-Expert*innen mit den Menschen, die in der EU über den AI Act und seine Umsetzung entscheiden.

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